Aktuelle Wirtschaftspolitik
Wachstum in der Sozialen Marktwirtschaft
Langfristiges und stetiges Wirtschaftswachstum auf Grundlage der Sozialen Marktwirtschaft - das ist die klare wirtschaftspolitische Leitlinie der Bundesregierung. Nach zwei Jahren mit außergewöhnlichen Zuwachsraten von 3,7 (2010) bzw. 3 Prozent (2011) ist die deutsche Wirtschaft in der ersten Jahreshälfte 2012 in erfreulich robuster Verfassung. Damit verbunden ist ein erfreulich starker Beschäftigungsaufschwung, zu dem auch das verantwortungsvolle Verhalten der Tarifpartner beigetragen hat.
Wachstum als Chance
Wachstum eröffnet den Menschen Freiräume, in denen sich kreatives Potenzial entfalten kann. Eine wachsende Wirtschaft schafft Raum für neue Arbeitsplätze und soziale Absicherung. Wachstum ist kein Selbstzweck, sondern es ist die Grundlage für gesellschaftlichen Wohlstand und für die Lösung drängender Aufgaben unserer Gesellschaft. Es sichert die Zukunftschancen für die Menschen heute und für die nachfolgenden Generationen.
Marktwirtschaftliche Prinzipien
Grundvoraussetzung für stetiges Wachstum ist, dass wir uns weiterhin an der Sozialen Marktwirtschaft orientieren. Sie beruht wesentlich auf den Prinzipien von Wettbewerbsfreiheit, Eigenverantwortung und Subsidiarität. Das gilt für Deutschland und Europa gleichermaßen.
Wachstum in Europa
Stetiges Wachstum in Deutschland ist eng mit Wachstum in Europa verbunden - und umgekehrt. Deutschland ist und bleibt Anker für Stabilität und Wachstum in Europa. Der Binnenmarkt und die gemeinsame Währung zählen zu den großen Errungenschaften des europäischen Integrationsprozesses. Europa muss sich zu einer Stabilitätsunion weiterentwickeln. Jedes Land ist aufgefordert, seine Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern und für tragfähige öffentliche Finanzen zu sorgen. Der Europäische Rat hat mit der Unterzeichnung des Vertrags zur Stärkung der Fiskaldisziplin einen Meilenstein in diese Richtung gesetzt.