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Die Initiative

Handwerk und Tourismus vernetzen

Erfolgreiche Kooperationen im Bereich "Handwerk und Tourismus" werden im Internetangebot vorgestellt. Das gemeinsame Projekt des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) und des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH) sieht sich als Anregung für weitere regionale Kooperationen.

Mann in Stand für Malerpinsel auf Handwerkermarkt
© HWK Aachen

Handwerk und Tourismus in Deutschland prägen die Wirtschaft auf unterschiedliche Weise: das Handwerk als Deutschlands vielschichtigster Wirtschaftszweig, der Tourismus als ein Dienstleistungsbereich mit nach wie vor großem Wachstumspotential.

Beide verbindet der regionale Bezug: Das überwiegend aus Klein- und Kleinstbetrieben bestehende Handwerk ist größtenteils lokal bzw. regional fokussiert. Das gilt - mit wenigen Ausnahmen - auch für den Tourismus. Aus dieser Gemeinsamkeit ergeben sich Entwicklungsperspektiven für beide Seiten. Eine intensive Zusammenarbeit bietet darüber hinaus auch Chancen für die zukünftige Entwicklung zahlreicher Regionen.

Von den Wechselwirkungen profitieren beide Seiten

Vielfach ist eine Wechselwirkung zu beobachten: Produkte oder Fertigkeiten des Handwerks begründen oft die Attraktivität einer Region und machen sie für den Fremdenverkehr interessant. In Gegenden mit einem lebendigen Tourismus steigt wiederum die Nachfrage an handwerklichen Souvenirs. In ganz Deutschland zeigen vielfältige Beispiele, wie durch eine Zusammenarbeit die gesamte regionale Wirtschaftsentwicklung in Schwung gebracht werden kann.

Seit Jahrzehnten etabliert sind Kooperationen im Bereich des Kunst- und Lebensmittelhandwerks. Aber das Handwerk hat sich weiterentwickelt, neue Gewerke sind hinzugekommen, zum Beispiel in der Umwelttechnik. Auch ist eine solche Zusammenarbeit nicht auf den ländlichen Raum beschränkt - Städte und ehemalige Industrieregionen bieten sich ebenfalls dafür an. Zur Finanzierung von Konzeptstudien, Kooperationsplattformen und Marketingmaßnahmen können gegebenenfalls Fördermittel beantragt werden. Europäische Union, Bund und Länder haben verschiedene Programme eingerichtet, die auch für den Themenkomplex von Handwerk und Tourismus in Anspruch genommen werden können.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie stellt zusammen mit dem Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) beispielhafte regionale Kooperationen zwischen Handwerk und Tourismus vor. Die Ansätze sind dabei sehr unterschiedlich, angefangen von Themenstraßen über Regionalmarken bis zu etablierten Handwerkermärkten. Jedes Beispiel kann Schule machen - dabei geht es nicht ums Nachahmen, sondern die Entwicklung eigener Ideen.

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