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Institutionen der Außenwirtschaftsförderung

Das deutsche System der Außenwirtschaftsförderung ist durch eine Aufgabenteilung zwischen Staat und Wirtschaft gekennzeichnet. Um bestmögliche Unterstützung deutscher Unternehmen zu gewähren, wirken die einzelnen Institutionen wie Auslandshandelskammern, Auslandsvertretungen, die Germany Trade and Invest und andere eng zusammen.

Auslandshandelskammern, Delegationen und Repräsentanzen der Deutschen Wirtschaft

Logos der DIHK und der AHK
© DIHK / AHK

Die deutsche Wirtschaft wird bei ihren Aktivitäten auf ausländischen Märkten an 120 Standorten in 80 Ländern weltweit durch Auslandshandelskammern, Delegationen und Repräsentanzen (AHKs) unterstützt. Diese Einrichtungen setzen sich für die Interessen der Wirtschaft Deutschlands und des jeweiligen Sitzlandes ein und fördern den Wirtschaftsverkehr in beiden Richtungen mit umfangreichen Serviceleistungen. Sie übernehmen damit auch eine wichtige Aufgabe der Außenwirtschaftsförderung im öffentlichen Interesse.

Die Auslandshandelskammern unter den AHKs sind freiwillige Zusammenschlüsse von Unternehmen aus Deutschland und dem Partnerland, mit weltweit mehr als 40.000 Mitgliedsunternehmen, rund zwei Drittel davon im Ausland, ein Drittel im Inland.

Das Netz der AHKs wird in enger Rückkoppelung mit der deutschen Wirtschaft ausgebaut.

Zu den entgeltlichen Serviceleistungen der AHKs gehören entsprechend insbesondere den Bedürfnissen deutscher Unternehmen u.a.:

  • Markt- und Produktberatung / -Analysen
  • kommerzieller Auskunftsdienst, Firmenrecherche
  • Messevertretung (Auslandsmesseförderung)
  • Projektberatung und -begleitung, Rechts- und Zollberatung
  • Berufliche Aus- und Weiterbildung
  • Geschäftspartnervermittlung und Firmen-Kontakt-Treffen
  • Firmenpoolbetreuung.

Unter der neuen Servicemarke DEinternational bieten die AHKs seit Anfang 2006 nicht nur individuelle Dienstleistungen, sondern stellen auch ein Angebot an weltweit einheitlichen Basisdienstleistungen, die verstärkt auch im Verbund geliefert werden. Damit kommen sie den Bedürfnissen vieler Mittelständler entgegen, die ebenfalls auf unterschiedlichen Märkten präsent sind und diese globale Vernetzung auch von ihren Dienstleistern und Beratern erwarten.

Die Bundesregierung unterstützt das AHK-Netzwerk bei der Einführung des neuen Servicekonzepts für Dienstleistungen unter der Marke DEinternational. Deutsche Unternehmen werden damit künftig ein weltweit vergleichbares Dienstangebot bei allen AHK vorfinden. Dies bedeutet insbesondere für KMU noch mehr Marktnähe, mehr Kundenorientierung sowie Transparenz und Nutzen des Netzwerkes der AHKs.

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